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Soll Deutschland am Finanz-PISA-Test teilnehmen? Wir von der Finanztip Stiftung sind der festen Überzeugung: Ja! Am Samstag, den 14. März, diskutiert Finanztip-Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen diese Frage im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf der didacta in Köln. Auf dem Panel diskutieren: - Amy Kirchhoff, Generalsekretärin der Bundesschülerkonferenz
- Tobias Nagel, Berufsschullehrer für Wirtschaft, Buchautor sowie Experte und Referent für finanzielle Bildung
- Verena von Hugo, Vorstandsvorsitzende des Bündnis Ökonomische Bildung e. V.
- Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur Finanztip
Wir sprechen darüber, wo wir bildungspolitisch aktuell stehen, welche Schritte jetzt nötig sind und was es langfristig braucht – aus Sicht der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und der Gesellschaft. Haben Sie Interesse, Hermann-Josef Tenhagen live zu erleben und gemeinsam ins Gespräch zu kommen? Dann schauen Sie gerne vorbei! Wir laden Sie herzlich ein, an unserem Panel auf der didacta teilzunehmen und mitzudiskutieren. Details zur Veranstaltung: „Finanzbildung in der Schule: Soll Deutschland am Finanz-PISA-Test teilnehmen?“ Datum: Samstag, 14. März 2026 Zeit: 15:00 – 15:45 Uhr Ort: Forum didacta aktuell, Halle 6, Stand E70/F79 Hintergrund PISA (Programme for International Student Assessment) ist eine internationale Schulleistungsstudie der OECD. Sie untersucht weltweit die Kompetenzen von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern in verschiedenen Bereichen und ermöglicht einen internationalen Vergleich der Ergebnisse. Während die Teilnahme in den Bereichen Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften fest zum Programm gehört, ist das Modul zur Finanzkompetenz freiwillig. Es wird seit 2012 in regelmäßigen Abständen erhoben; die nächste Erhebung ist für 2029 geplant. Über eine Teilnahme müssen die Länder jedoch bereits in den nächsten Wochen entscheiden. Deutschland hat bislang noch nie am Finanz-PISA-Test teilgenommen. Andere Länder – darunter etwa Österreich, Ungarn, Tschechien, die Niederlande, Italien, Dänemark, Norwegen, Polen, Spanien und Portugal – nutzen den internationalen Vergleich bereits. Die Teilnahme an Finanz-PISA bietet drei klare Vorteile: (1) Finanz-PISA liefert repräsentative Daten zur Finanzkompetenz von Jugendlichen, die es in Deutschland bislang nicht gibt. (2) Sie schafft eine fundierte Grundlage für evidenzbasierte Bildungspolitik: Auf Basis der Ergebnisse lassen sich Angebote zur Wirtschafts- und Finanzbildung gezielt weiterentwickeln und ihre Wirkung überprüfen. (3) Der internationale Vergleich ermöglicht eine Einordnung im internationalen Kontext und den Blick auf erfolgreiche Ansätze anderer Länder, von denen Deutschland lernen kann. Schon in wenigen Wochen müssen die 16 Kultusministerinnen und -minister der Länder entscheiden, ob Deutschland bei der nächsten Erhebung dabei sein wird. Über 110.000 Bürgerinnen und Bürger haben inzwischen unsere Petition „Chancengerechtigkeit durch Finanzbildung: Finanz-PISA für Deutschland!“ unterzeichnet, mit der wir die Teilnahme Deutschlands an der nächsten Finanz-PISA-Erhebung der OECD fordern. Dieses starke Signal zeigt: Finanzbildung ist den Menschen in unserem Land nicht egal – sie erwarten hier entschlossenes Handeln der Bildungspolitik.
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